Dominiks Weblog

Linux-Kongress und OSDevCon Nachlese

2009-11-20 · Kommentar schreiben

Seit dem Linux-Kongress/OSDevCon 2009 in Dresden sind auch schon wieder drei Wochen ins Land gegangen. Trotzdem möchte ich noch kurz meine Eindrücke der Veranstaltung beschreiben.

Das Dorint-Hotel in Dresden war ein recht angenehmer Veranstaltungsort und auch die Abendveranstaltung in den Festungsmauern war sehr schön. Die Fahrt mit dem ICE von Frankfurt nach Dresden fiel dagegen eher in die Kategorie „mühsam“.

Doch nun zur Veranstaltung: Das beide Konferenzen parallel stattfanden und man beide Vorträgsreihen besuchen konnte, fand ich sehr gut.

Das Niveau der Vorträge war im Ganzen recht gut, aber von Andi Kleens Vortrag zu „Linux Multicore Scalability“ hätte ich mir doch mehr als eine theoretische Behandlung der Materie erhofft. Die Keynote von Ted T’so und seinen Vortrag zu Filesystem Checks in Ext4fs dagegen fand ich sehr gut. Auch die Vorträge zu Userspace Application Tracing und System Call Tracing Overhead waren interessant.

Auf der (Open)Solaris-Seite habe ich mir zunächst einmal die Dtrace-Vorträge angehört. Linux-Entwickler können endlos über die vermeintlichen Schwachstellen von Dtrace diskutieren, es bleibt aber eine Tatsache das im täglichen Einsatz Dtrace alle anderen Tools um Längen schlägt!

Der Vortrag zu Sun Cluster brachte mir leider keine neuen Erkenntnisse. Dafür ist unser Cluster-Konzept wohl zu ausgefeilt und nutzt den Sun Cluster in einem Maße, daß selbst Sun-Entwickler beeindruckt sind. Die Vorstellung von „Immutable Service Containers“ war dagegen technisches Neuland für mich und hat reichlich Stoff zum Nachdenken beschert.

Leider musste ich die letzten drei Vortragsslots des zweiten Tages auslassen, da die Rückfahrt doch rund sechs Stunden dauern sollte. Alles in allem hat sich die Teilnahme gelohnt und im nächsten Jahr werde ich wohl wieder dabei sein.

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Es geht dem Ende entgegen…

2009-10-09 · 4 Kommentare

Am vorletzten Tag auf Rhodos waren ein gemütlicher Spaziergang in Richtung Ialyssos und Strand angesagt. Ausgiebiges Baden im Meer eingeschlossen. Dabei wohl ein wenig viel Sonne abbekommen, der Nacken brennt ein wenig. 8-)

Morgen werden wir dann den Aufenthalt auf Rhodos geruhsam ausklingen lassen und ins wesentlich kühlerer Deutschland zurückkehren. Die Mücken hier scheinen der Ansicht zu sein, dass wir jetzt mal verschwinden sollten, denn ihre Angriffe haben sich in den letzten Tagen merklich gesteigert! ;-)

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Strand und Kultur

2009-10-08 · 2 Kommentare

Gestern haben wir den letzten Tag mit Mietwagen genutzt um zum Tsambika-Strand zu fahren, dem schönsten und beliebtesten Strand von Rhodos. Ein langer Sandstrand in einer großen  Bucht. Und auch ins Wasser rein kann man ziemlich weit gehen, bevor man schwimmen muss.

Dort also haben wir ganz klassisch (oder spießig, ganz wie man will) Liegen und Schirm gemietet und bei „Einem Tag am Meer“ die Seele baumeln lassen.

Heute dann war ein Bummel durch die Neustadt und durch den mittelalterlichen Wallgraben zum Goßmeisterpalast angesagt.

Hof des Großmeisterpalastes

Hof des Großmeisterpalastes

Danach folgte ein weiterer Rundgang durch die Altstadt. Allein dafür kann man locker zwei Wochen verwenden!

Dann ging es hinunter zum Hafen und auf der Mole der Windmühlen hinaus zur Hafenfestung Àgios Nikólaos. Leider war sie geschlossen. Also entlang der Liegeplätze des Mandraki-Hafens zurück und in einem Straßencafe erst mal dem Körper ein wenig Koffein zugeführt.

Zum Abschluß des Tages lockten nochmal die Fluten der Ägäis vor dem Hotel. Herrlich!

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Tal der Schmetterlinge

2009-10-06 · 1 Kommentar

Zwar ist die Saison der Schmetterlinge bereits vorbei, aber eine Wanderung durch das Tal der Schmetterlinge ist trotzdem sehr schön. Hier versteht man warum Rhodos als wasserreichste Insel der Ägäis gilt. Wie gesagt, Schmetterlinge gab’s keine mehr, aber am Staubecken auf halber Höhe waren andere Bewohner des Tals zu entdecken:

Ein Bewohner des Tals der Schmetterlinge

Ein Bewohner des Tals der Schmetterlinge

Nach der Rückkehr zum am Fuß des Tals geparkten Auto ging es über die Berge nach Psinthos und von dort über Archipoli und vorbei an Epta Piges nach Kolympia. Dort gab es in einer Strandbar erst mal einen Kaffee zur Erholung. Danach ging es gemächlich zurück Richtung Rhodos-Stadt.

Mehr Bilder gibt es, wie immer, hier.

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Therme von Kalithea und Lindos

2009-10-05 · 1 Kommentar

Am Sonntag war ein entspannter Ausflug zur Therme von Kalithea geplant. Baden im Meer nicht ausgeschlossen. Die Therme wurde in den 1920er Jahren von dem damaligen italienischen Gouverneur des Dodekanes in Auftrag gegeben. Den italienischen Architekten ist ein kleines Meisterwerk gelungen. (Bilder gibt’s im Kreasoli Ortswechsel)

Leider wurden wir in Kalithea von Regen überrascht. Da im Süden nur dunkle Wolken zu sehen waren, „flüchteten“ wir zurück nach Rhodos-Stadt, wo wir den Rest des Tages die Sonne genossen.

Der heutige Tag war dann Lindos vorbehalten. Alle Reiseführer und die Reiseleitung empfahlen möglichst zur Öffnung gegen 09:00 da zu sein, um nicht die Akropolis mit ganzen Busladungen von Besuchern zu teilen. Also hieß es früh aufstehen, was Dank des ausdauernden Hupkonzertes nach den griechischen Parlamentswahlen nicht ganz einfach war. :-)

Kurz vor 09:00 waren wir im Aufstieg zur Akropolis von Lindos, als uns entgegenkommende Besucher mitteilten, daß die Akropolis schon um 08:00 öffnet… außer Montags. Da öffnet sie erst um 12:00.

Also kehrt und durch die Gassen von Lindos geschlendert. Dann in Yianni’s Bar ein entspanntes zweites Frühstück eingenommen.

Um 12:00 reihten wir uns dann in die doch beachtliche Warteschlange vor dem Tor zur Akropolis ein. Aber die Wartezeit war nur kurz und hat sich definitiv gelohnt:

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