Schon der 10. Tag auf Malta. Eigentlich ist es ja der elfte, aber die 2½ Stunden nach der Ankunft auf dem Flughafen am letzten Sonntag kann man nicht wirklich zählen.
Heute ging es bei strahlendem Sonnenschein mit dem Bus Richtung Norden. Durch Paceville und dann entlang der Küste nach Bugibba/Qawra, St. Paul’s Bay und schließlich nach Golden Bay.
Die Küstenstraße nach Bugibba ist sehr schön: Rechts die Felsküste und das blaue Meer, links Agarven mit meterhohen Blütenständen.
Buggiba, Qawra und St. Paul’s Bay sind ganz nett, aber es ist kein wirklicher Unterschied zu St. Julians. Also blieben wir im Bus sitzen und fuhren gleich weiter nach Golden Bay.
Dort angekommen führt der Weg direkt zum Sandstrand. Dieser wird von den oberhalb liegenden Gebäuden des Radisson Golden Sands Resort fast erdrückt. Als wir ankamen lief gerade das Animationsprogramm auf vollen Touren und tatsächlich waren einige wenige bei 16° Wassertemperatur im Meer unterwegs. Auf dem Weg zum Strand wurden wir, wie überall, umgehend von Schleppern mit der Frage “Are you English?” begrüßt. Ich weiss nicht ob ich erleichtert oder beleidigt sein soll.
Da hier ohne eigene Fortbewegungsmittel keine Möglichkeit besteht, irgendwelche Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und Badevergnügen nicht auf dem Programm stand, haben wir uns nach kurzem Studium der gastronomischen Möglichkeiten zur Weiterfahrt entschlossen.
Der nächste Bus fuhr Richtung Valletta, über Mġarr, Mosta, Birkirkara und Msida. So haben wir die Kirche von Mġarr, den Dom von Mosta und ziemlich viel von der Landschaft gesehen.
In Valletta haben wir uns erst mal gestärkt, angesichts der Temperaturen waren uns Club Sandwiches und Kaffee mehr als ausreichend. Nun überlegten wir, ob wir noch in den Süden der Insel fahren solten, haben uns aber dann kurzfristig entschlossen die Hastings Gardens und den Botanischen Garten in Floriana zu besuchen.
Die Hastings Gartens liegen auf der Stadtmauer, unweit der Botschaft des Malteser-Ordens, und bieten einen grandiosen Ausblick auf Manoel Island und den Marsamxett Harbour. Die Festungswälle haben eine unglaubliche Dicke! Durch den Blick auf Fort Manoel angeregt, wollte ich dann doch lieber die Lascari War Rooms besichtigen. Auf dem Weg dahin legten wir nochmals Rast in den Upper Barrakka Gardens ein und wurden durch das volle Programm belohnt: Start des Wasserflugzeugs im Grand Harbour gefolgt vom Auslaufen eines Kreuzfahrtschiffes. Ausnahmsweise habe ich mal die Kamera bedient, hoffentlich sind die Bilder nicht allzu unscharf. Zu sehen gibt’s die Bilder, wie immer, im Blog meiner Frau
Leider kamen wir dadurch zu spät zu den War Rooms, das Gitter war schon zu. Also machten wir uns nach einer Besichtigung der oberirdischen Anlagen auf den Rückweg.
In Sachen Eee PC und Cinergy Piranha ist zu vermelden:
1. Noch keine Antwort von Terratec
2. Der VP Sales Europe von Siano Mobile Silicon hat mir geantwortet und die Existenz von proprietären Treibern bestätigt. Diese werden jedoch nur an industrielle Kunden und nur mit NDA und bei Bestellung von Chips ausgegeben. Meine Anregung, doch über das Linux Driver Project kostenlos einen Open Source Treiber entwickeln zu lassen, stieß auf mangelndes Interesse. Schade, damit sind alle auf Siano MS-Chips basierenden Produkte für Linux im Allgemeinen und Eee PC-Benutzer im Besonderen völlig uninteressant.
1 Antwort bis hierher ↓
Erfolg mit No-Name DVB-t-Stick « Dominiks Weblog // 2008-05-29 um 23:46 |
[...] · No Comments Nachdem, wie berichtet, mit dem Terratec Cinergy Piranha unter Linux definitiv nichts zu machen ist oder jemals sein wird, [...]