Dominiks Weblog

Erfolg mit No-Name DVB-t-Stick

2008-05-29 · Kommentar schreiben

Nachdem, wie berichtet, mit dem Terratec Cinergy Piranha unter Linux definitiv nichts zu machen ist oder jemals sein wird, hat ein 15,- € No-Name Stick vom “Krabbeltisch” im Globus-Markt zum Erfolg geführt.

Laut Packung handelt es sich um einen Yuan PD701. Auch da war erst nichts zu machen, da der verwendete Empiatech Chip ebenfalls nur schlecht unterstützt war, aber glücklicherweise gibt es jetzt einen funktionierenden Treiber und sogar fertige Pakete für Ubuntu. Man muss nur herausfinden unter welchem Namen dieses OEM-Gerät in Deutschland normalerweise verkauft wird, damit man den Treiber entsprechend konfigurieren kann. Die automatische Erkennung verrennt sich in “Pinacle Hybrid Pro”, was nicht zum Erfolg führt. Nach etwas Suchen im Netz dann die Erlösung: DNT DA2 Hybrid. Also flugs “options em28xx card=24″ als Datei in /etc/modprobe.d/ abgelegt und der Sendersuchlauf konnte gestartet werden. Als DVB-t Anwendung verwende ich übrigens me-tv mit xine als MPEG-Dekoder. Auf meinem Desktop-PC nehme ich Kaffeine und bin sehr zufrieden, aber zusätzlich zu XFCE4 und Teilen von GNOME auch noch KDE installieren? Vorerst lieber nicht. Der Eee PC kommt bei der Anzeige des digitalen Fernsehbildes, dank Hardware-Beschleunigung, kaum ins Schwitzen. Sehr schön! Ob der analoge Teil auch funktioniert, kann ich mangels empfangbarer Programme nicht sagen.

Auch sonst geht das “customizing” des Kleinen munter weiter: Enlightenment DR17. Vorbereitete Pakete gibts dank “Elbuntu“.

Kategorien: Linux · Technik
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