Die kürzlich publizierte Schwachstelle im DNS hat nicht nur in IT-Kreisen Aufmerksamkeit erregt, sondern auch die “normalen” Medien erreicht (siehe u.a. Zeit Online). Und nun sind wohl auch erste Demonstrationsprogramme veröffentlicht wurden, die diese Schwachstelle ausnutzen können.
Damit wird es höchste Zeit die Router-Firmware zu aktualisieren. Also die Quellen aktualisiert, die Konfiguration überprüft und die Übersetzung angeworfen. Dank vier Rechenkernen geht das erfreulicherweise recht schnell. Aber leider scheitert das System bei der Erzeugung des JFFS2-Dateisystems. Nun gut, vielleicht waren ja doch noch Überreste vom letzten Lauf da. Also aufgeräumt und sauber gemacht, dann das Ganze erneut gestartet… Und wieder ein Fehlschlag. Nach langem Überlegen kommt der Verdacht: Der große Hobel läuft im 64 Bit-Modus des Intel-Prozessors, während das Zielsystem einen 32 Bit MIPS-Prozesseor hat. Sollte da etwa eine Unsauberheit in der OpenWRT-Umgebung sein? Flugs das Ganze auf dem “Produktionssystem” mit seinem 32 Bit AMD-Prozessor versucht. Das dauert zwar länger, aber es lohnt sich: Alles ist vollständig übersetzt und bereit für den Router.
Aber da ich noch das ganze Wochenende meinen Internet-Zugang unbedingt benötige, werde ich die neue Firmware erst im Laufe der Woche einspielen. Sollte dann doch etwas schief gehen und den Router in einen Briefbeschwerer verwandeln, so kann ich wenigsten schnell Ersatz besorgen.
Auf jedem Fall muß das Problem bei der Übersetzung von OpenWRT auf einem 64Bit-System noch genauer untersucht werden.
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